Lange Wartezeiten beim Check-in am Calais-Terminal sind keine Seltenheit, besonders in der Hauptreisezeit. Dieser Ratgeber zeigt die häufigsten Ursachen und wie Sie sich davor schützen.
Wie es zu langen Wartezeiten kommen kann
In der Hauptreisezeit – vor allem im Juli und August, häufig donnerstags und freitags – kann die Warteschlange vor dem Check-in am Calais-Terminal auch bei rechtzeitiger Ankunft lang werden. Mehrere Faktoren kommen dabei häufig zusammen: unterbesetzte Schalter, gelegentliche IT-Ausfälle im Buchungssystem und fehlende oder späte Durchsagen, wenn es zu Verzögerungen kommt.
Früh buchen, früh da sein – Fähre Calais–Dover jetzt reservieren
Fähre Calais–Dover buchen Oder: LeShuttle (35 Min.)Die Probleme im Detail
- Unterbesetzung: In der Hauptreisezeit sind mitunter nur wenige der Check-in-Schalter besetzt
- IT-Ausfälle: Auch das Buchungssystem kann zeitweise ausfallen
- Fehlende Information: Offizielle Durchsagen zu Verzögerungen lassen mitunter auf sich warten
- Fehlende Organisation: Personal zur Koordination der Warteschlangen fehlt manchmal
- Sprachbarrieren: Nicht alle Reisenden verstehen die englischen/französischen Durchsagen
Im August ist das Chaos am Calais Terminal oft vorprogrammiert. Besonders donnerstags und freitags, wenn viele Urlauber anreisen.
Wie Sie sich vorbereiten können
1. Zeit-Puffer sind Gold wert
Die offiziellen 90 Minuten Vorlaufzeit reichen in der Hauptsaison oft nicht aus. Empfehlenswert sind mindestens 2,5 bis 3 Stunden Puffer.
2. Passdaten vorher übermitteln
Einen Online-Check-in gibt es auf dieser Route nicht — eingecheckt wird immer am Terminal. Wer die Passdaten aller Mitreisenden erst an der Check-in-Kabine diktiert, verliert unnötig Zeit. Wer sie vorab online einträgt (Advance Passenger Information), ist an der Kabine deutlich schneller durch.
3. Die richtige Reisezeit wählen
Wer flexibel ist, sollte die Hauptreisezeiten meiden:
- Juli/August generell sehr voll
- Freitagnachmittag und Samstagmorgen besonders kritisch
- Ferienbeginn/-ende in NRW, Bayern etc. beachten
4. Vorbereitung ist alles
- Passdaten aller Mitreisenden vorab online übermitteln
- Alle Dokumente griffbereit haben (Pässe, Buchung, Haustierpaiere)
- Tank volltanken BEVOR man zum Terminal fährt
- Snacks und Getränke für die Wartezeit einpacken
- Entertainment für Kinder nicht vergessen
- Handy-Ladekabel griffbereit (für Updates der Reederei)
Nächste Überfahrt stressfrei planen – wer früh bucht, zahlt deutlich weniger
Fähre Calais–Dover buchen Oder: LeShuttle (35 Min.)Trotzdem die beste Verbindung nach England – Calais–Dover täglich buchen
Fähre Calais–Dover buchen Oder: LeShuttle (35 Min.)Tipps für Reisende
Vor der Anreise:
- P&O Ferries App installieren für Live-Updates
- Twitter/X von @POferriesupdate folgen
- Alternative Verbindungen recherchieren (DFDS, Irish Ferries)
- Flexible Buchung wählen (kostenlose Umbuchung möglich)
Am Reisetag:
- Früh losfahren - lieber in Calais warten als im Stau
- Volle Tankfüllung und volle Blase 😉
- Reiseproviant einpacken
- Gelassenheit bewahren - Stress hilft niemandem
Bei Problemen:
- Ruhig bleiben und Personal ansprechen
- Andere Reisende nach Infos fragen
- Beweise sammeln (Fotos, Zeiten notieren)
- Später Beschwerde für Entschädigung einreichen
Fazit
Auch bei einem holprigen Start am Check-in verläuft die Überfahrt selbst meist problemlos.
Die Fähren von P&O sind modern und komfortabel – Verzögerungen entstehen in der Regel am Terminal, nicht an Bord. Mit guter Vorbereitung und, wenn möglich, außerhalb der Hauptsaison lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.